Zwölf Stimmen für den Frieden

KAKTuS Kulturforum Lüdinghausen e.V.

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Zwölf Stimmen für den Frieden

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KAKTuS-Kulturforum stellte den Stelenweg am Steverwall vor und erläuterte die Zitate


Der Literaturkreis im KAKTuS nahm am Freitagnachmittag das Gedenkjahr 2014 zum Anlass, die neu gestalteten Stelen am Steverwall
der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Im August des Jahres 1914 begann der Erste Weltkrieg –keine drei Jahrzehnte später entflammte die Welt erneut, mit noch schlimmeren Folgen für die Menschheit. Zu allen Zeiten haben aber immer auch Menschen in der ganzen Welt zu Frieden und Gerechtigkeit aufgerufen.

Oftmals waren es Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Kunst, die für ihre engagierte Haltung später geehrt wurden. Die zwölf Stelen sind mit Zitaten weltweit bekannter Persönlichkeiten beschriftet – auch zwei Stellen aus der Bibel sollen die Hoffnung, den Glauben und die Bereitschaft zum Frieden deutlich werden lassen, ja an diese Friedens-Sehnsucht erinnern.

Der 2009 eingerichtete Literaturpfad „Poesie am Steverwall“ ist inzwischen zu einem festen Bestandteil des
kulturellen Erscheinungsbildes der Stadt geworden.

Auf Einladung des KAKTuS trafen sich am frühen Abend rund 70 Besucher am Steverwall und begaben sich auf den gemeinsamen Weg, um die neu gestalteten Stelen kennenzulernen.

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Bei der anschließenden Feierstunde im Kapitelsaal der Burg Lüdinghausen begrüßte Christina Meisner (KAKTuS) die vielen interessierten Bürger, wobei sich einige bereitgefunden hatten, die Zitate einzeln vorzustellen, ergänzt durch weiterführende Informationen und Erfahrungen
aus unterschiedlichen Lebensbereichen.

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Foto: W. Zempelin, WN


Pfarrer Stephan Kreutz begann mit der ersten Stele, die den Bibeltext trägt: „Sie werden ihre Schwerter zu
Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen.“

Auch bei der letzten Stele, der zwölften, ist wieder ein Bibeltext zu finden:
„Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“.

Hierzu fand Musikschulleiter Dr. Hans Wolfgang Schneider die passenden Worte und ließ dann das „Gloria in excelsis Deo“ als CD-Stück von zwei verschiedenen Meistern dazu ertönen, Bach und Haydn.

Auszug aus dem Text der Westfälischen Nachrichten

(Text und Fotos von Werner Zempelin)